KOGEP
Kommunale Gewerbliche Photovoltaik
FAQ - Häufige Fragen
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Was ist Photovoltaik/Solarenergie?
Photovoltaik (PV) ist die Erzeugung von Strom aus dem Sonnenlicht. Der photovoltaische (griechisch: Photo = Licht und Volt = Maßeinheit für elektrische Spannung) Effekt vollzieht sich dabei in den Solarzellen.
Bei der Photovoltaik wird elektrischer Strom durch die Umwandlung von Sonnenstrahlen generiert. Die Technik basiert auf dem von Becquerel 1839 entdeckten Photoeffekt, für dessen Deutung Einstein 1921 den Nobelpreis erhielt. Treffen Lichteilchen (Photonen oder auch Lichtquanten) auf die äußeren Elektronen der Siliziumatome, werden diese Elektronen mit Energie angereichert. Ist die Energie hoch genug, entfernen sich die Elektronen vom Atomkern und werden zu dem elektrischen Pol hingezogen, an dem Elektronenmangel herrscht.
Um den freigewordenen Elektronen eine Richtung zu geben, wird die der Sonne zugewandten Seite der Zelle mit Phosphor verunreinigt, bei dem ein Elektron mehr um den etwar gleichgroßen Atomkern kreist. Die untere Seite der Zelle wird mit Boratomen verunreinigt, bei dem ein Elektron weniger um den Atomkern kreist. Diesen Vorgang nennt man dotieren, und er macht aus der Vorderseite einen Minuspol und aus der Rückseite einen Pluspol und gibt dem von einem Photon getroffenen Elektron eines Siliziumatoms den Weg vor. Diese Spannung kann schließlich über Metallkontakte abgenommen werden.
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Woraus besteht eine PV-Anlage?
Die Hauptkomponente der Anlage ist die Solarzelle. Mehrere dieser Zellen werden je nach Typ in ein Modul eingebettet oder auf ein Trägermaterial aufgetragen. Mehrere dieser Trägereinheiten werden an einen Wechselrichter angeschlossen, der den produzierten Gleichstrom, in nutzbaren Wechselstrom transformiert. Der Wechselstrom wird dann über einen Zähler ins öffentliche Stromnetz eingespeist. Neben der Verkabelung, den Modulen und den Wechselrichtern wird vor allem eine geeignete Unterkonstruktion benötigt.
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Was bedeutet "1 kWp-PV" Anlage?
1 kWp-PV steht ausgeschrieben für „ein Kilowatt peak Photovoltaik“. Dies beschreibt die maximale (peak) Leistung der Anlage unter Standard Test Bedingungen (STC). Wie viel Strom die Anlage produziert hängt natürlich nach wie vor von der Sonnenstrahlung ab. Wenn Sie von 900 Sonnenstunden ausgehen, produziert die Anlage mit 1kWp ca. 900 kW/h pro Jahr.
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Ist die Solartechnik ausgereift?
Die Solartechnik wurde ursprünglich zur Stromversorgung an sehr abgelegenen Orten, wie bspw. Satelliten, entworfen. Dort werden sie auch bereits seit 40 Jahren erfolgreich eingesetzt. Gegenüber vielen anderen Energieformen hat die Photovoltaik, abgesehen davon, dass ihr Treibstoff kostenlos geliefert wird, den Vorteil, dass sie keine beweglichen Teile wie bspw. ein Getriebe hat. Dies macht sie noch wartungsfreundlicher.
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Wie viel Energie produziert eine PV-Anlage?
In unseren Breitengeraden können aus einem kWp installierter Leistung ca. 700 - 1100 kW/h Strom pro Jahr produziert werden. Eine 200 kWp Anlage kann zwischen 140.000 - 220.000 kW/h Strom produzieren und damit zwischen 40 und 50 Vier-Personen-Haushalte mit Strom versorgen.
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Wie wird eine Solaranlage versichert?
Die Anlagenversicherung besteht aus drei Komponenten. Eine Haftpflichtversicherung, eine Elektronikversicherung sowie eine Ertragsausfallversicherung. Erstere schützt vor Schäden an Gebäuden oder Personen, die während des Aufbaus oder des Betriebs der Anlage entstehen. Hausbesitzer, gewerbliche, private und kommunale, sind gut beraten, sich eine solche Police zeigen zu lassen, damit im Falle von Schäden am Dach, der Anlage oder dem Gebäude eine schnelle Regulierung nicht von der Liquidität des Betreibers abhängt. Die Elektronikversicherung stellt sicher, dass im Falle eines Schadens an der Anlage (Module und Wechselrichter) die betroffenen Teile schnell ersetzt werden. Die Einnahmenausfallversicherung schließlich schützt die Investition. Sie kommt im Falle eines Ausfalls der Anlage für den entgangenen Umsatz auf und stellt damit sicher, dass die Rendite nicht sinkt.
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Was bringt eine Solaranlage für die Umwelt?
Das hängt von der Art der verwendeten Kraftwerke Ihres Stromanbieters ab. In Deutschland spricht man vom so genannten Kraftwerksmix, der eine durchschnittliche Emission von 513g CO2 pro produzierter kW/h Strom bedeutet. Legt man 900 kW/h produzierten Strom pro Jahr pro 1kWp installierter Leistung zugrunde, spart das ca. eine halbe Tonne CO2 pro Jahr. Bei 500 kWp installierter Leistung sind es bereits 250 Tonnen - pro Jahr. Das bedeutet, dass die Anlage über den Zeitraum ihrer wirtschaftlichen Nutzung, also 20 Jahre, insgesamt 5.000 Tonnen CO2 einspart.
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Verbrauchen Solarzellen während Ihrer Herstellung mehr Energie, als sie jemals erzeugen?
Solange Solarzellen in den 60er Jahren hauptsächlich zur Stromversorgung von Satelliten eingesetzt und deshalb nicht industriell gefertigt wurden, war das tatsächlich so. Vor allem, da der Stromverbrauch bei der Produktion nicht wichtig war. Technischer Fortschritt und Massenfertigung ermöglichen der Photovoltaik heute eine positive Ökobilanz mit einem frühen ökologischen Break-Even. Konkret hat eine Solarzelle heute in ca. 3-7 Jahren ihre Produktionsenergie erwirtschaftet. Bei einer technischen Lebensdauer von über 30 Jahren und einer wirtschaftlichen Nutzbarkeit von, im Moment, 20 Jahren, ist das ein sehr guter Wert.
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Arbeitet eine Solaranlage auch bei Bewölkung oder im Winter?
Eine moderne PV-Anlage nimmt auch diffuse Strahlung auf. Dies gilt vor allem für Dünnschichtanlagen, die weniger sensibel auf ein nicht optimal ausgerichtetes Dach reagieren als kristalline Module. Dennoch reduziert sich die Leistung je nach Wolkendichte. Das ist im Prinzip aber egal, da Sie Ihren Strom weiterhin aus dem regionalen Stromnetz beziehen - egal wie viel die Anlage produziert. Der gewonnene Strom der Anlage wiederum wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist - egal wie viel Sie verbrauchen. Wichtig ist die durchschnittliche Einstrahlung. Diese können wir mit Hilfe des Deutschen Wetterdienstes oder des Fraunhofer Instituts sehr genau prognostizieren.
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Was ist das "Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)"?
Seit dem 01.01.2004 wird durch das neue Photovoltaik-Vorschaltgesetz die Solarvergütung für Anlagen neu geregelt. Danach erhalten alle Betreiber von Solarstromanlagen 20 Jahre lang eine gestaffelte Vergütung für ihren grünen Strom.
Jahr der Inbetrieb- nahme |
Anlage auf/an Gebäuden oder Lärmschutzwänden |
Fassaden- anlagen |
Freiflächen- anlagen |
EEG vom |
| |
< 30 kWp |
30-100 kWp |
>100 kWp |
>1 MW |
Zuschlag |
|
|
| 2006 |
51,80 |
49,28 |
48,74 |
- |
5 cent |
40,60 |
01.08.2004 |
| 2007 |
49,21 |
46,82 |
46,30 |
- |
5 cent |
37,96 |
01.08.2004 |
| 2008 |
46,75 |
44,48 |
43,99 |
- |
5 cent |
35,49 |
01.08.2004 |
| 2009 |
43,01 |
40,91 |
39,58 |
33,00 |
entfällt |
31,94 |
01.01.2009 |
| 2010 |
39,14 |
37,23 |
35,23 |
29,37 |
entfällt |
28,43 |
01.01.2009 |
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Macht eine Solaranlage in Deutschland überhaupt Sinn?
Wie oben beschrieben, produziert eine 1 kWp PV-Anlage ca. 900 kW/h Strom pro Jahr. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt benötigt ca. 4500 kW/h pro Jahr, d.h. mit 5 kWp installierter Leistung kann man diesen Bedarf decken. Die Amortisationszeit der Anlage beträgt je nach Größe der Anlage und Art der Finanzierung zwischen 9 - 14 Jahren. Sie sehen, ökologische Amortisation nach 3 Jahren, finanzielle nach spätestens 14 und dazu geben Sie eine Antwort auf die drängende Frage der zukünftigen Energieversorgung. Wir denken, dass das Sinn macht.
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Macht eine PV Anlage in meiner Region Sinn?
Unabhängig davon ob Sie sich in Schleswig-Holstein, Bayern, Hessen oder Sachsen befinden, die Sonneneinstrahlung in Deutschland divergiert um 25% aufgrund des Nord-Süd-Gefälles und mikroklimatischer Faktoren. Da kann die Frage der optimalen Aufstellung und Finanzierung der Anlage schnell einen größeren Einfluss haben.
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Reichen die statischen Bedingungen meines Daches / Ich habe nur ein zusätzliches Dachlastpotential von 10 kg/qm. Kann ich eine Anlage installieren?
Aktuelle PV Anlagen benötigen abhängig von der Befestigung, der Wind- und Schneelast, der Art der Module und einiger weiterer Faktoren eine verbliebene Traglastreserve zwischen 30 - 180 kg/qm. Gerade bei nach Baukosten optimierten Gebäuden wie Lagerhallen, Logistikcentern oder großen Vertriebshäusern erlaubt die Dachkonstruktion eine Aufständerung nicht oder nur unter sehr hohen oder prohibitiven Kosten. Eine pauschale Aussage ist an dieser Stelle nicht möglich, aber generell ist zu sagen, dass bei einer verbliebenen Traglastreserve von 10kq/qm eine Installation kaum möglich ist.
Bei Flachdächern ist die Frage der Statik eine wesentlich komplexere als bei Schrägdächern. Das liegt daran, dass bei Schrägdächern, auch dachparallele Installation genannt, keine so hohen Anforderungen an die Windsoglasten entstehen wie bei Flachdächern, bzw. aufgeständerten Anlagen. Es gibt zwei Gründe für die Aufständerung: Zum einen benötigen die Module eine gewisse Mindestneigung, damit der Regen sie säubern kann. Zum anderen erhört die Neigung zur Sonne den Ertrag. Die Module müssen möglichst zur Sonne ausgerichtet sein. Das erklärt auch, warum die Neigung, zumindest in der nördlichen Hemisphäre, steigt, je weiter man sich nach Norden bewegt, bzw. die Neigung am Äquator am niedrigsten ist.
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Gibt es weitere Vorteile für Nutzer von PV-Anlagen?
Eine Solaranlage auf Ihrem Dach ist ein sichtbarer Beweis für umweltgerechtes und zukunftsorientiertes Verhalten. Sei es als Gewerbetreibender oder Kommune, Ihr innovatives Verhalten ist weithin sichtbar und falls Sie es wünschen, unterstreichen wir es mit einem Link auf Ihre Homepage, bzw. einer Anzeigentafel, die die wichtigsten Anlagenwerte (aktuelle Stromproduktion, gesamte Stromproduktion, eingesparte CO2 Menge) anzeigt.
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Wo kann man PV-Anlagen installieren?
Grundsätzlich können PV-Anlagen überall dort installiert werden, wo ausreichend Licht hinfällt und eine ausreichende Befestigung der Module gewährleistet werden kann. Kristalline Zellen sind optimal auf einer südorientierten Fläche mit etwa 30° Neigung angebracht. Eine Abweichung nach Südwest/Südost oder Neigungen zwischen 25° und 60° verringern den Energieertrag nur geringfügig. Dünnschichtzellen sind wesentlich weniger sensibel, wenn es um eine suboptimale Ausrichtung bzw. Neigung geht. Allerdings ist auch bei Dünnschichtmodulen schluss, sobald die Ausrichtung das Dach über die Ost- bzw. Westachse hinaus nach Norden gedreht wird. Ob Schräg-, Flach-, Sattel-, oder Pultdach, mit den verschiedenen Zellen- und Befestigungsmöglichkeiten findet man für die meisten Dächer eine Lösung.
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Wie groß muss eine PV-Anlage sein?
Es gibt keine Mindestgröße für PV Anlagen, die spezifischen Investitionskosten nehmen bei größeren Anlagen und vor allem leistungsfähigeren Modulen ab. So ist nur eine Unterkonstruktion nötig, die immer gleich viel kostet, egal ob Module mit 70W, 165W oder 220W genutzt werden. Wenn die Module nun mehr Leistung haben (bei gleicher Größe), sinken die Kosten der Unterkonstruktion relativ zur Gesamtinvestition. Das gilt bspw. auch für die Montage, die Verkabelung oder den Netzanschluss.
Auf Schrägdächern projektieren wir Photovoltaik-Anlagen ab einer nutzbaren Fläche von mindestens 1000 m² mit einer annähernden Ausrichtung nach Süden, bei Flachdächern ab 2000 m². Schrägdächer mit Ausrichtung nach Westen oder Osten sind ab 1500m² für uns interessant.
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Brauche ich eine Baugenehmigung?
In den meisten Bundesländern sind PV-Anlagen genehmigungsfrei. Allerdings kann es dennoch Vorschriften geben, die eine Abstimmung mit den entsprechenden Behörden notwendig machen. Hier sei als Beispiel Eingriffe in den aerodynamischen Querschnitt des Gebäudes und damit den Brandschutz genannt. Für denkmalgeschützte Gebäude gelten besondere Regeln.
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Bleibt mein Dach nach der Montage dicht?
Je nach Befestigungstyp muss die Konstruktion im Dach verankert werden. Das ist zugegebenermaßen ein nicht unerheblicher Eingriff in die Dachhaut, aber es ist auch tausendfach erprobt und wir arbeiten nur mit erfahrenen Handwerkern, die diese Arbeiten nicht zum ersten Mal durchführen. Sollte dennoch ein Fehler passieren, stehen zwischen Ihnen und einer finanziellen Belastung die Versicherung des Handwerkers, die Betreiberhaftpflichtversicherung der Anlage und die Gewährleistung des Herstellers des Befestigungssytems.
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Wie wird die Anlage an das regionale Stromnetz angeschlossen?
Die Anlage wird von einem vom regionalen Netzbetreiber zugelassenen Handwerker angeschlossen.
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Muss die Anlage bedient werden?
Nein, die Anlage läuft vollautomatisch und wird von uns aus der Ferne überwacht. Diese Anlagendaten, wie Stromertrag, eingesparte CO2 Emissionen oder aktuelle Leistung können auch Sie mit einem Passwort im Internet einsehen. Wenn Sie es wünschen, können wir an einem Ort Ihrer Wahl eine Schautafel aufstellen, die Einwohner, Mitarbeiter oder Kunden über die Anlagendaten informieren.
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Wie wartungsintensiv ist eine Solaranlage?
Im Prinzip gar nicht - schließlich wurde die Photovoltaik zu Beginn zur Stromversorgung von Satelliten eingesetzt. Und Wartungen im All sind teuer. Dennoch wird die Anlage von uns fernüberwacht und durch Abgleich mit den prognostizierten Daten sehen wir schnell wenn etwas nicht optimal läuft. Während die Module, die Kabel und die Unterkonstruktion zum Teil längere Garantiezeiten haben, als die wirtschaftliche Lebensdauer der Anlage, ist bei den Wechselrichtern ein Austausch nach ca. 8-10 Jahren notwendig. Dafür bilden wir entsprechende Rückstellungen oder schließen lebenslange Wartungsverträge mit dem Hersteller ab.
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Wie lange hält die Solaranlage?
Die Solarzellen haben eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer. Sämtliche Teile der Anlage sind für eine sehr lange und fast wartungsfreie Betriebszeit ausgelegt. Das EEG sieht eine 20-jährige Nutzung vor, die Hersteller der Zellen gewähren in den meisten Fällen eine 25-jährige Leistungsgarantie.
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Muss die PV-Anlage regelmäßig gereinigt werden?
Bei geneigten Module, unabhängig davon, ob sie aufgeständert auf einem Flachdach oder dachparallel auf einem Schrägdach installiert werden, erledigt der Regen die Reinigung. Bei Flachdächern auf denen Dünnschichtzellen eben oder mit einer geringen Neigung auf dem Dach liegen, kann in Gebieten mit starker Luftverschmutzung eine regelmäßige Reinigung notwendig werden.
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Welche Arbeit fällt bei Auftragserteilung an?
Wir bieten das gesamte Dienstleistungspaket von der Planung der Anlage, über die Auswahl der Komponenten, bis zur Ausführung an. Selbstverständlich setzen wir uns auch mit dem regionalen Netzbetreiber in Verbindung und stimmen uns mit dem Bauamt ab. Last but not least stellen wir selbstverständliche auch die Finanzierung auf die Beine, kümmern uns um die Fördermittel, stellen ggf. den Jahresabschluss auf und stellen die Einlegerinformation sicher.
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Was kostet eine Anlage?
Die Kosten von PV-Anlagen werden in kWp (kilowatt peak) angegeben und bewegen sich schlüssel- bzw. stromfertig bei kristallinen Modulen zwischen 4300,- und 5000,- € pro kWp, während Dünnschichtzellen mit Investitionen zwischen 3.600,- und 4.500,- €/kWp zu Buche schlagen.
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Wird bei einem Anlagenkauf die Mehrwertsteuer erstattet?
Der Betreiber einer Netzgekoppelten Anlage gilt als Unternehmer und kann die Mehrwertsteuer vom Finanzamt zurückfordern. Gleichzeitig müssen Mehrwertsteuereinnahmen an das Finanzamt abgeführt werden.
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Wie kann ich die Anlage als Gewerbetreibender finanzieren?
Es gibt diverse sinnvolle Finanzierungsvarianten für Gewerbetreibende. Zum einen die klassische Eigenkapitalfinanzierung, die in Verbindung mit einem KfW Darlehen eine günstige Finanzierung mit hohen Barwerten und langen Laufzeiten sicherstellt. Eine weitere Möglichkeit ist die Leasingfinanzierung, die vor allem bei einer fiskalischen Optimierung in Betracht zu ziehen ist.
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Wie wird die Anlage in Kommunen finanziert?
Im Falle einer Eigeninvestition durch die Kommune bieten sich im Wesentlichen die gleichen Finanzierungsmöglichkeiten wie bei Gewerbetreibenden. Allerdings sind viele finanzierende Institutionen zwischenzeitlich auf die Sonderstellung der öffentlichen Hand eingegangen und bieten maßgeschneiderte Finanzierungsvarianten, gerade für die Projektfinanzierung im Bereich der erneuerbaren Energien. Wenn die Dachflächen verpachtet werden, richten wir zur Finanzierung einen Fonds ein, dessen Anteile wir bevorzugt Einwohnern Ihrer Gemeinde anbieten. Damit haben auch Einwohner, die keine eigene Dachfläche besitzen oder die Investition in eine gesamte Anlage scheuen die Möglichkeit einer Beteiligung.
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Ist das EEG über 20 Jahre konstant?
Ja und Nein. Die im Jahr der Inbetriebnahme geltende Einspeisevergütung ist über 20 Jahre konstant, d.h. der Vergütungssatz, der bei Inbetriebnahme galt, wird auch über 20 Jahre ausgeschüttet. Der Gesetzgeber wollte aber auch Sorge dafür tragen, dass der technischen Entwicklung und Skaleneffekten Rechnung getragen wird und hat deswegen beschlossen, dass die (dann für 20 Jahre geltende Einspeisevergütung) jedes Jahr um 5% sinkt.
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